Was wir machen

Wir, die Mitglieder des Innsbrucker Jugendchor JUKO, sind Junge Leute zwischen 15 und 25 Jahren und treffen uns wöchentlich zum gemeinsamen Singen. Unsere beiden Chorleiter, Bernhard und Anna, präsentieren uns immer wieder neue Lieder, die wir dann während der Proben einstudieren und üben. JEDOCH haben wir uns eines zum Ziel gesetzt: Wir wollen das Vorurteil „Chöre singen nur in Kirchen und nur religiöse Musik“ loswerden und versuchen popige, moderne Lieder in unser Repertoire aufzunehmen!

Stimmbildung

Am Anfang unserer Proben widmen wir uns zunächst dem Einsingen, um unsere Stimmbänder auf das einzustellen, was sie die eineinhalb Stunden danach erwartet: Vollgasgeben und ernsthaft daran arbeiten sich weiterzuentwickeln. Die Lachanfälle zwischendurch schaden diesem Ziel zum Glück nicht. Dabei greifen wir jedes Mal wieder zu neuen, unkonventionellen Methoden, welche uns auf den ersten Blick aussehen lassen… Nun ja, jedenfalls nicht wie eine Primadonna der Oper. Aber dann, nach längerer Eingewöhnungsphase, erkennt man doch, wie logisch und manchmal auch durch und durch genial diese Methoden sind! Man findet hier selbst heraus, was für eine wichtige Rolle die Atmung, die Spannung und die Haltung beim Singen spielen und bekommt ein besseres Gefühl dafür. Im Endeffekt trainieren wir die verschiedensten Muskelpartien, die beim Singen benötigt werden, um sie optimal zu nutzen und um manche typischen Probleme komplett auszubügeln, wie zum Beispiel (was wohl jeder nach längerem Singen kennt) die Heiserkeit. Es mag bei uns vielleicht etwas anders ablaufen als gewöhnlich, aber das ist für uns genau das Richtige!

Wieso Singen?

Alle bei JUKO lieben es zu singen (nach längerer Betrachtung erscheint diese Tatsache übrigens äußerst logisch ^^). Beim Singen der verschiedensten Lieder kann man vom Alltag abschalten, eventuell vorhandener Stress wird vergessen. Im Gehirn werden (sogar wissenschaftlich belegt!) Glückshormone, unter anderem Serotonin und Endorphin, ausgeschüttet, wodurch sich ein emotionales Gleichgewicht einstellt. „Beim Singen kommt es individuell zu sehr komplexen Rückkopplungen zwischen erinnerten Mustern (Melodie, Tempo, Takt) und dem zum Singen erforderlichen Aufbau sensomotorischer Muster (Wahrnehmung und Korrektur der eigenen Stimme). Singen ist also unter anderem ein ideales Training für Selbstreferenz, Selbstkontrolle, Selbststeuerung und Selbstkorrektur“ (Gerald Hüther, 2016).

„Die wöchentlichen Proben mit dem JUKO möchte ich nicht mehr missen“, meint Anna, die seit einem halben Jahr nun fester Bestandteil unseres Chors ist. Und damit spricht sie den meisten aus dem Herzen. Nicht nur die nette Gemeinschaft, sondern auch das Singen selbst bereichert das Leben. „Singen ist nicht nur Balsam für die Seele, sondern auch Kraftfutter für das Gehirn“ (ebenfalls von Hüther).

Singen wirkt sich also auf die verschiedensten Arten positiv auf unsere Gesundheit und unser Selbst aus. Das wohlwollende Miteinander aller Chormitglieder verstärkt dies zudem. Leistungsdruck gibt es im JUKO nämlich nicht!

 

Was uns noch auszeichnet

Da wir unsere Zeit beim Chor hauptsächlich mit essen verbringen, sollte man auch erwähnen, dass wir singen. Sogar fast jedes Mal vor dem Verschlingen von gefühlt 100 kg an Kuchen.

Challange accepted!

Trotzdem freuen wir uns über jede neue Herausforderung: diverse Auftritte und Konzerte sind fester Bestandteil des JUKO-Jahres.

Wir versuchen auch immer wieder neue „Events“ zu organisieren: Für den Herbst 2016 planen wir zum Beispiel unser erstes gemeinsames Probewochenende. Wir freuen uns schon sehr darauf, mit dem gesamten Chor und hoffentlich bald auch mit dir eine coole Zeit verbringen zu können. Wer weiß, was uns dann in Zukunft noch für neue Projekte erwarten werden!